Solaranlage zur Heizungsunterstützung   Solartechnik Was ist Solarwärme ? Aus Sonnenlicht wird Solarwärme ! Jeder kennt das Phänomen: Wasser in einem Gartenschlauch erwärmt sich in der Sonne und zwar in einem dunklen  Schlauch schneller als in einem hellen. Solarwärmeanlagen - auch solarthermische Anlagen genannt - beruhen auf einem denkbar einfachen Grundprinzip. Siehe Kollektoren.   Dieser Effekt wird in der Solarwärmetechnik zur direkten Erzeugung von Wärme genutzt: Eine "Empfangsfläche" - der Sonnenkollektor - nimmt die Sonnenstrahlung auf und wandelt sie in Wärme um. Dabei hilft ein schwarz beschichteter Absorber im Inneren des Kollektors.  Der Solarkreislauf kommt in Schwung Konventionelles Heizsystem Das Herz des Kollektors ist der Absorber, der die Sonnen-  trahlung aufnimmt und in Wärme umwandelt. Er wird von einer  Wärmeträgerflüssigkeit durchströmt - in der Regel handelt es  sich um ein Gemisch aus Wasser und umweltverträglichem  Frostschutzmittel. Die Wärmeträgerflüssigkeit wird im Absor-  ber erhitzt und dann in den Solarspeicher gepumpt. Dort gibt  sie die Wärme über einen Wärmetauscher an das kalte  Brauchwasser ab, um dann wieder zum Kollektor zu fließen.  Der Solarspeicher kann das warme Brauchwasser mehrere  Tage "aufbewahren", so dass auch ein paar Regentage  überbrückt werden können. Oder es wird sofort zum Duschen,  Baden, Geschirrspülen oder Putzen verwendet. Scheint die  Sonne in den Übergangsmonaten und im Winter weniger, heizt  der konventionelle Heizkessel das Brauchwasser zusätzlich  auf. Doch auch dann werden die Sonnenstrahlen effizient  genutzt, weil sie das kalte Wasser vorwärmen und der  Heizkessel weniger Heizleistung aufbringen muss - ein Plus  für die Umwelt und für Ihren Geldbeutel.